Knuspriges Hähnchen aus dem Backofen - Gugelhupfhuhn mit Kartoffeln


Na irgendwas stimmt hier doch nicht oder? Ein Hähnchen im Gugelhupf? Bin ich jetzt total verrückt geworden und weiß nicht mehr, ob ich etwas backen oder kochen wollte? Nööööö, ganz im Gegenteil! Ich habe es mir einfach nur etwas bequemer gemacht, ein Hähnchen zu braten.

Mit Hilfe einer Gugelhupf-Form kann ich nämlich zum einen das Hähnchen und zum anderen gleichzeitig die Beilage braten. Und das auch noch so, dass der Backofen danach sauber bleibt!!

Wie und warum das geht und das Rezept habe ich heute für euch!


Ihr braucht folgende Zutaten:

1 Hähnchen Freilandhaltung; ich hatte ein Maishähnchen
kleine, festkochende Kartoffeln 
1 Zitrone
Ölivenöl, Salz, Pfeffer,
Paprikapulver, Tomatenmark
2 Koblauchzehen, frischer Rosmarin
scharfer Senf, Honig
Brathähnchgewürz

HINWEIS: Das Brathähnchengewürz könnt ihr natürlich fertig kaufen ooooder selber machen. Aus der Karibik habe ich mal ein Hähnchen-Gewürz mitgebracht, das dort von den Marktfrauen selbst gemischt wurde. Seitdem mache ich mir dieses Gewürz selbst. Wer es auch mal versuchen möchte, mischt folgende Gewürze miteinander: Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Bockshornklee, Petersilie, Chili, Fenchel und Curry.


Zubereitung:

Zuerst mischt ihr für die Marinade ca. 1 EL Tomatenmark,  Salz, Pfeffer, Paprikapulver, 1 EL Senf, 1 TL Honig, Brathähnchengewürz und gepressten Knoblauch mit ca. 4 EL Olivenöl.


Das Hähnchen wascht ihr jetzt einmal unter kaltem Wasser ab und tupft es etwas trocken. Um die Mitte der Gugelhupf-Form wickelt ihr jetzt zum Schutz Alufolie. Achtet darauf, dass ihr damit das Loch abdeckt und dadurch nichts durchtropfen kann. Dann setzt ihr das Hähnchen darauf und pinselt es mit der Marinade ein. 














Die Kartoffeln schälen, vierteln und mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Um das Hühnchen herum in der Form die Kartoffeln verteilen. (Da die Kartoffeln bei mir so klein waren, habe ich sie im ganzen gelassen. Sie waren gerade so durch, daher würde ich euch empfehlen, die Kartoffeln zu vierteln!


Die Zitrone aufschneiden und ebenfalls zu den Kartoffeln geben. Genauso der frische Rosmarin.




So werden die Kartoffeln mit dem Hähnchen mitgegart und sind gleichzeitig fertig. Das Hähnchen bleibt bei 200 Grad ca. 45-50 Minuten im Backofen und wird zwischendurch immer mal wieder mit der Marinade eingepinselt. Diese tropft dann teilweise auch etwas vom Hähnchen herunter und gibt somit dem Kartoffeln den Geschmack mit! Um sicher zu gehen, steckt ein Bratenthermometer in das Hähnchen - denn es gibt nichts schlimmeres als zu trockenes Hähnchen.


Nach 30 Minuten solltet ihr die Kartoffeln einmal durchmischen. 


Nach 50 Minuten sollten sowohl das Hähnchen schön saftig als auch die Kartoffeln durch sein. Das Huhn kann dabei ruhig eine etwas schwarze Kruste bekommen (kommt vom Tomatenmarkt), das macht den Geschmack der Haut noch leckerer und krosser.


Jetzt müsst ihr nur noch das Hähnchen zerteilen und die Marinade, die sich in der Form gesammelt hat, könnt ihr als leckere Soße über die Kartoffeln geben. 


Dazu passt ein frischer Salat ODER:


Leider erst zu spät fiel mir diese Idee ein: Man könnte neben den Kartoffeln auch noch etwas Gemüse mitgaren. Zum Beispiel ein paar Mörchen, Fenchel oder Paprika, Kohlrabi oder Tomaten. Einfach klein schneiden, etwas würzen und nach ca. 15 Minuten über die Kartoffeln geben. So hättet ihr die 2te Beilage auch schon dabei!


So, jetzt bin ich mal gespannt was ihr von dieser Idee und dem Rezept so haltet und würde mich freuen, wenn ihr es mal nachmachen würdet!







1 Kommentar:

  1. Die Idee mit dem Gugelhupf ist ja wirklich geniel. Beim nächsten Hänchen werde ich mal dran denken. Denn mich nervt es total, wenn der Backofen nach dem Braten immer geschrubbt werden muss. Super Tipp!

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